Funklöcher im Sauerland: Netz ist Daseinsvorsorge

Titelbild: KI-generiertes Symbolbild

Das Telefonat bricht ab, sobald die Straße in den Wald führt. Das Video für die Berufsschule lädt nicht. Das Homeoffice funktioniert nur am Küchenfenster. Wer im Hochsauerlandkreis lebt, kennt diese Situationen.

Für uns ist klar: Schnelles Internet und lückenloser Mobilfunk sind keine Luxusgüter, sondern Daseinsvorsorge. Ohne Netz keine digitale Schule, kein Homeoffice, keine Gründung auf dem Land und im Notfall manchmal auch kein Notruf.

Was den Ausbau bremst

Oft fehlt es nicht am Geld, sondern an Tempo. Genehmigungen für Funkmasten dauern zu lange, Verfahren laufen nacheinander statt parallel, und beim Glasfaserausbau wird jede Straße einzeln geplant.

Was wir fordern

  • Genehmigungen für Funkmasten mit festen Fristen: Wird nicht rechtzeitig entschieden, gilt der Antrag als genehmigt.
  • Mitnutzung bestehender Infrastruktur wie Strommasten, Kirchtürme und kommunale Gebäude für Antennen.
  • Glasfaser bis ins Haus, gerade in den kleineren Orten, nicht nur in den Zentren.
  • Ein öffentliches Funkloch-Register für den Kreis, damit sichtbar wird, wo es hakt.

Mehr zu unseren Positionen beim Thema Digitales findest du auf unserer Themenseite.

Genehmigungsverfahren und Bauordnung regelt zu großen Teilen das Land. Wer den Netzausbau beschleunigen will, muss also in Düsseldorf ansetzen. Das ist für uns eine der zentralen Fragen vor der Landtagswahl 2027.

Du siehst das genauso oder ganz anders? Komm zu unserem Stammtisch, jeden ersten Donnerstag im Monat an einem anderen Ort im HSK, oder schreib uns über das Kontaktformular.